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Licambur

  • Monte Licancabur
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Type
Panorama
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Hosted in
Tedesco

Description

Der Licancabur ist der Vulkan schlechthin, dessen Form so perfekt ist, dass er fast wie eine Zeichnung am Horizont aussieht. Er liegt in Südamerika an der Grenze zwischen Chile und Bolivien und um seine Entstehung rankt sich eine romantische und traurige Legende. Selbst wenn Sie kein erfahrener Fotograf sind, sind die Chancen auf ein gutes Foto hier sehr hoch, denn Licancabur liegt zwischen den Vulkanen Juriques und Sairecabur und in der Nähe der Laguna verde. Die Landschaft ist daher atemberaubend. Aber nicht nur das, sein Krater enthält sogar einen See und dominiert die gesamte Region des Salar de Atacama. 1884 wurde der Vulkan von Severo Titichoca zum ersten Mal bestiegen, aber davor gab es eine Legende, dass derjenige, der den Vulkan bestieg, vom Pech verfolgt wurde und der Berg ihn bestrafen würde. Glücklicherweise war dies nicht der Fall, aber 5920 Meter zu erklimmen ist keine leichte Aufgabe. Aber es gibt noch eine andere, noch viel suggestivere Legende, die sich um dieses Gebiet rankt. Vor vielen Jahrhunderten gab es in Chile, genau hier an der Grenze zu Bolivien, zwei Brüder, die Vulkane Lascár und Licancabur. Die beiden waren unzertrennlich, aber eines Tages verliebten sie sich beide in die schöne Prinzessin Juriques. Die geschmeichelte Frau entschied sich schließlich für Licancabur. Bruder Lascár verfiel in Verzweiflung und weinte tagelang. Seine Tränen der Traurigkeit bildeten einen großen Salzsee auf dem Boden. Nachdem die Trauer abgeklungen war, nahm die Wut überhand, und Lascár begann Feuer zu spucken, und die Hitze entleerte das Wasser aus dem See, so dass eine riesige Wüste entstand. Das ist der heutige Salar de Atacama. Doch das Feuer und die von Lascár geworfenen Steine trafen versehentlich Juriques und führten zu dessen Tod. Licancabur blieb lange Zeit allein und unglücklich, bis er sich wieder verliebte. Nicht weit von ihm entfernt lebte eine ausländische Prinzessin namens Kimal, die den ganzen Tag damit verbrachte, den Vulkan zu bewundern. Die Prinzessin betete zu den Göttern, damit die beiden Liebenden wenigstens einmal im Jahr zusammenbleiben konnten. Ihre Gebete wurden erhört und von diesem Tag an, dem 21. Dezember, während der Wintersonnenwende, verbindet sich Kimals Schatten mit dem von Licancabur und die beiden Liebenden können zusammen sein.

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