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Schloss Duurstede

  • Langs de Wal 6, 3961 AB Wijk bij Duurstede, 3961 AB Wijk bij Duurstede, Paesi Bassi
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Type
Palazzi, Ville e Castelli
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Hosted in
Tedesco

Description

Um 1270 errichtete Zweder I. van Zuylen van Abcoude einen freistehenden Bergfried auf einem erhöhten und mit einem Wassergraben versehenen Gelände. Dieses militärische Gebäude war etwa 11 Meter hoch und hatte 2,5 Meter dicke Mauern. Später wurden ein zusätzliches Stockwerk und ein Wohnflügel mit einem großen Saal angebaut. Bis Anfang des 15. Jahrhunderts war Schloss Duurstede im Besitz der Familie Van Zuylen van Abcoude, die es dann an die Bischöfe von Utrecht verkaufen musste, die es bis 1580 behielten. Von 1459 bis 1496 beherbergte das Schloss die Verwaltung und das Archiv des Bistums Utrecht und diente als Residenz des Bischofs David von Burgund. Er baute die Burg um und befestigte sie zu einer quadratischen Festung mit Wohnflügeln um einen rechteckigen Innenhof mit vier runden Türmen an den Ecken. Der alte Bergfried bildete den Kern eines der neuen Flügel. Der Bischof wohnte im großen "burgundischen" Turm. Ein Erdwall sollte die Burg und ihren Vorhof vor feindlichen Angriffen schützen. Die Vorburg hatte eine Zugbrücke. Ab 1517 wurde die Burg Duurstede von Bischof Philipp von Burgund, einem Halbbruder Davids, bewohnt. Er hielt Hof wie ein echter Renaissance-König und begann, das Schloss zu verschönern. Als er fertig war, wurden 2 Wohnflügel umgebaut und mit außergewöhnlich großen Fenstern versehen. Zu dieser Zeit umfasste das Schloss etwa 57 größere und kleinere Räume. Nach seinem Tod wurde die Burg von einem Vogt bewohnt und der Haushalt verschwand, auch weil der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Karl V., den Bischöfen die weltliche Macht entzog. Nach 1580 fiel Schloss Duurstede an die Utrechter Staaten. Da aber 1577 mit der Befestigung der Stadt Wijk bij Duurstede begonnen wurde, musste die Vorburg weichen. Die Utrechter Stände hatten kein Geld für die Instandhaltung der Burg und so verfiel sie langsam. Und nachdem die französischen Truppen 1672 die Stadt verwüstet hatten, reparierten die Bürger ihre Häuser und die Stadtmauern mit Steinen aus der Burg. Im Jahr 1852 wurde die Stadt Eigentümerin des Schlosses und verwandelte die Befestigungsanlagen um das Schloss in einen Park. Bis etwa 1925 war die Burg nur mit einer kleinen Fähre zu erreichen. Der "burgundische" Turm wurde restauriert und das Schloss wird heute von einem Gastronomiebetrieb genutzt. Man kann im Schloss Abendessen, Partys und Hochzeiten veranstalten. Als ich das Schloss Duurstede das erste Mal besuchte, fand gerade eine Hochzeit statt, so dass ich nicht hineingelangen konnte. Ein anderes Mal wurde es gerade renoviert, mit Gerüsten und allem Drum und Dran. Ich muss also noch einmal hinfahren.

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