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Neapolitanische Chiacchiere

  • Napoli, Italia
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In Neapel nennt man sie "e chiacchiere", und man isst sie, indem man sie in die unvermeidliche Blutwurst taucht, die heute nur aus Schokolade besteht, früher aber auch Schweineblut enthielt, eine abgeschaffte Zutat, der sie ihren Namen verdankt. In der Römerzeit wurden die Chiacchiere frictilia genannt, weil sie in Schweinefett gebraten wurden. Man nimmt an, dass sie während der Saturnalien zubereitet wurden, den Feierlichkeiten, aus denen unser Karneval hervorgegangen ist. Ihren heutigen Namen verdanken sie jedoch der Königin Margherita von Savoyen. Die Legende besagt, dass die Königin in Neapel ihren Hofkoch Raffaele Esposito um einen Kuchen bat, der perfekt zu den nachmittäglichen Unterhaltungen mit ihren Gästen passen würde: Von da an hatte der königliche Koch die geniale Intuition, die uns überliefert ist. Diese süßen Krapfen werden nicht nur chiacchiere genannt, sondern sind auch als bugie, frappe, cioffe, strufoli oder fiocchetti bekannt. Selbst innerhalb einer Region können die Chiacchiere also unterschiedliche Namen tragen. Ein Beispiel? Im Piemont kann man sie als risòle, gale oder bugie bezeichnen; in der Emilia heißen sie sfrappole, intrigoni oder frittierte Pizzen. In Venedig hingegen heißen die Chiacchiere galàni oder crostòli.

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