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Karlskirche

  • 1040 Vienna, Austria
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Type
Luoghi religiosi
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Tedesco

Description

Die Karlskirche, die weithin als die herausragendste Barockkirche Wiens und als eines der großartigsten Bauwerke der Stadt gilt, ist dem heiligen Karl Borromäus geweiht, einem der großen Gegenreformatoren des 16. Jahrhunderts. Jahrhunderts. 1713, ein Jahr nach der letzten großen Pestepidemie, verpflichtete sich Karl VI., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, eine Kirche für seinen Namenspatron Karl Borromäus zu errichten, der als Heiler für Pestkranke verehrt wurde. Der Bau begann 1716 unter der Leitung von Anton Erhard Martinelli. Joseph Emanuel Fischer von Erlach vollendete den Bau 1737 nach teilweise veränderten Plänen. Die Kirche besaß ursprünglich eine direkte Sichtachse zur Hofburg und war bis 1918 auch kaiserliche Patronatspfarrkirche. Als Schöpfer historischer Architektur vereinte der ältere Fischer von Erlach die unterschiedlichsten Elemente. Die Fassade in der Mitte, die zur Vorhalle führt, entspricht einem griechischen Tempelportikus. Die beiden benachbarten Säulen, die von Lorenzo Mattielli geschaffen wurden, haben ein Vorbild in der Trajanssäule in Rom gefunden. Daneben erstrecken sich zwei Turm-Pavillons, die den Einfluss des römischen Barocks (Bernini und Borromini) erkennen lassen. Über dem Eingang erhebt sich eine Kuppel über einer hohen Trommel, die der jüngere J.E. Fischer verkürzte und teilweise veränderte. Das Hochaltarbild, das die Himmelfahrt des Heiligen darstellt, wurde von dem älteren Fischer konzipiert und von Ferdinand Maxmilian Brokoff ausgeführt. Die Altarbilder in den Seitenkapellen stammen von verschiedenen Künstlern, darunter Daniel Gran, Sebastiano Ricci, Martino Altomonte und Jakob van Schuppen. Außerdem ist eine Holzstatue des Heiligen Antonius von Josef Josephu zu sehen. Referenzen: Wikipedia

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