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Puerta de Alcalá

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Description

Die Puerta de Alcalá steht an der Plaza de la Independencia in Madrid. Die ursprüngliche Puerta de Alcalá, die ganz in der Nähe stand, wurde 1599 als Willkommensgruß für Doña Margarita de Austria, die Ehefrau von König Felipe III, errichtet. Als Carlos III. anderthalb Jahrhunderte später den spanischen Thron bestieg, zog er am 9. Dezember 1759 in großem Stil in Madrid ein. Dieses Stadttor gefiel ihm überhaupt nicht, da er es für einen wichtigen königlichen Auftritt für ungeeignet hielt. Er verlangte, dass ein viel prächtigeres Tor gebaut werden sollte, und forderte Architekten auf, ihre Entwürfe vorzulegen. Obwohl mehrere große Architekten der Zeit, wie Ventura Rodríguez und José de Hermosilla, ihre Vorschläge vorlegten, erhielt schließlich ein italienischer Architekt, Francisco Sabatini, den Auftrag. Im Jahr 1764 wurde die ursprüngliche Puerta de Alcalá abgerissen und mit dem Bau des großen neuen Tores begonnen. Die neue Puerta de Alcalá wurde 1769 fertiggestellt und 1778 offiziell eingeweiht. Die Puerta de Alcalá befindet sich im Osten der Stadt. Sie befindet sich in der Mitte der Calle de Alcalá, einer der ältesten Straßen Madrids, die von der Puerta del Sol im Stadtzentrum bis zur Stadt Alcalá de Henares im Nordosten der Stadt verläuft. Das Tor hat einen großen zentralen Rundbogen, der von zwei ähnlichen Bögen flankiert wird. Diese wiederum werden von zwei quadratischen Toren mit Oberschwelle flankiert, insgesamt fünf. Die Spitze des Tors zieren sechs ornamentale Statuen. Sie sind das Werk der Bildhauer Francisco Gutiérrez und Roberto Michel. Der erhöhte Mittelteil am höchsten Punkt des Tores ist mit einer Gedenktafel versehen, auf der zu lesen ist: "REGE CARLO III ANNO MDCCLXXVIII". Damit wird an das Datum der Einweihung des Tores durch König Carlos III. erinnert. Da die Calle de Alcalá als "cañada real" gilt, d. h. als spezieller Weg für den saisonalen Viehtransport, passierten früher oft Schafherden und andere Tiere das Tor. Am 30. Juli 1854 betrat der Graf von Villahermosa Madrid durch dieses Tor, nachdem er eine Schlacht verloren hatte. Die Madrilenen gaben ihm den Spitznamen "Longinos" - in Anlehnung an den römischen Soldaten, der Christus bei der Kreuzigung in die Seite gestochen haben soll - wegen des feindlichen Speers, den er in der Hand hielt. 1985 wurde das Tor in einem Lied verewigt, als Ana Belén und Victor Manuel eine Platte mit dem Titel "La Puerta de Alcalá" veröffentlichten, die in Spanien und ganz Südamerika ein großer Erfolg wurde.

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