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Lombard-Tempel

  • Via Monastero Maggiore, 34, 33043 Cividale del Friuli UD, Italia
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Siti Storici
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Tedesco

Description

Die vorherrschende Theorie besagt, dass der Tempietto in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts erbaut wurde und vermutlich die Kapelle eines Benediktinerinnenklosters, des Klosters Santa Maria in Valle, war. Der Tempietto Longobardo besteht aus einem quadratischen Saal mit Kreuzgewölbe und einem Presbyterium mit drei tonnengewölbten Schiffen und zeichnet sich außerdem durch Fresken byzantinischer Künstler und Stuckverzierungen aus. In der Halle befinden sich auch hölzerne Stände aus dem 14. Jahrhundert, die mit Blattmotiven und Darstellungen fantastischer Tiere verziert sind. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Tempietto mehrmals "renoviert", was sich vor allem in den Fresken zeigt, die die Wände schmücken (oder einst schmückten, denn viele von ihnen wurden vor kurzem entfernt und sind im Christlichen Museum und im Archäologischen Museum ausgestellt): Fresken aus der Zeit zwischen dem 11. und dem Ende des 14. Das Gebäude besteht aus einem Zentralbau (außen quadratisch, innen schwach kreuzförmig) und dem Presbyterium mit drei Apsiden, von denen die mittlere größer ist. Das Gewölbe ist in der Halle kreuzförmig, in den Apsiden tonnenförmig. Monolithische Architrave aus römischer Zeit, die von Zwillingssäulen mit korinthischen Kapitellen getragen werden, trennen die Seitenschiffe, während eine Ikonostase mit schlichten Plutei den Saalbereich vom Presbyterium abgrenzt. An der Eingangsmauer (der westlichen) kann man die ursprüngliche Dekoration des Tempietto bewundern, wenn auch nur zum Teil: Die außergewöhnlichen und berühmten Stuckarbeiten und einige Fresken sind in einem guten Erhaltungszustand erhalten geblieben. Die Stuckdekoration (eine Mischung aus Gips, Kalk und Marmorstaub) besteht aus zwei Ebenen. Im oberen Register begrenzen zwei horizontale Bänder mit einem stilisierten Rosettenmotiv, das tief eingraviert ist und in der Mitte einen Hohlraum aufweist, der einst mit Glaspaste gefüllt war (nur teilweise sichtbar), einen Raum, in dem die sechs Heiligen in Hochrelief nebeneinander in Dreiergruppen an der Wand angebracht sind, rechts und links von einer einzigen Blindöffnung, die mit einer Archivolte verziert ist, die ebenfalls aus Stuck mit einem sehr feinen Spitzenmotiv besteht und auf zwei Säulen mit korinthischen Kapitellen ruht. Im unteren Register läuft ein bewundernswertes durchbrochenes Band dekorativ um die Lünette des freskierten Christus Logos. Das Hauptelement der Verzierung ist der schöne spiralförmige Rebentrieb mit Trauben und Weinblättern, der von einem Doppelkranz umgeben ist.

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