
Der Marktplatz im Stadtzentrum wird von hübschen Giebelhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert gesäumt. In der Mitte des Platzes erhebt sich ein schlichter Springbrunnen. Der Assmussen-Woldsen-Brunnen oder kurz Tinebrunnen wurde von Adolf Brütt geschaffen. Das Bauwerk besteht aus einer Figur, die aus einer bronzenen Brunnenschale auf einem mit einem Fries geschmückten Sockel emporsteigt. In das Granitbecken sind wasserspeiende Fischköpfe eingelassen. Die Tine in Husum erinnert an zwei Stifterinnen der Stadt: Catharina Asmussen und Friedrich Woldsen, von deren Namen sich die Kurzform für die Figur ableitet. Er ist als "Tine-Brunnen" bekannt, aber der Marktbrunnen mit der imposanten Dame heißt eigentlich Asmussen-Woldsen-Denkmal.

