Die Rosettenform hat eine sakrale Bedeutung, die auf die göttliche Vollkommenheit anspielt und an die Verzierung romanischer Kirchenfassaden erinnert, so dass dieser typische Kuchen früher nur bei besonders wichtigen religiösen Anlässen zubereitet wurde.
Die Verwendung von Schmalz stammt aus einer Zeit, in der Butter zu teuer und nicht immer verfügbar war. Der Ursprung des Namens ist nicht ganz klar, nach Meinung der Ältesten soll er mit dem Griechischen verbunden sein und bedeutet daher "kleiner Kuchen", aber es ist nicht genau bekannt, von wem er in Genazzano eingeführt wurde, ob von den Griechen oder von den Scutarini (albanischer Herkunft), die das Gebiet zu verschiedenen Zeiten besetzten. Mürbeteigkuchen in Form einer Rosette, innen mit Pflaumenmus gefüllt, zwischen zwei Teigscheiben eingeschlossen, deren Ränder angehoben und geschickt bearbeitet werden, bis ein kunstvoller runder Rahmen entsteht.
Die Barachia, die aus einer Mischung aus Mehl, Eiern, Zucker, Schmalz und Konfitüre hergestellt wird, hat als erstes Geschmackserlebnis einen zarten süßen Geschmack, der später durch den süß-säuerlichen Geschmack der Konfitüre kontrastiert wird. Es kann bis zu 7 Tage gelagert werden.