Belluno ist eine kleine Stadt mit 35 505 Einwohnern in Venetien. Die Stadt wurde im ersten Jahrhundert v. Chr. als römisches Municipium gegründet und gilt als das Tor zu den Dolomiten, ist aber gleichzeitig auch ein schönes Fenster zur venezianischen Ebene. Die kleine italienische Stadt ist ein kleines, aber feines Juwel, eingebettet in eine herrliche Bergkrone, die sie rundherum umschließt, im Süden mit den sanften Profilen der Nevegaler Voralpen, im Norden mit dem imposanten Monte Serva und den Felswänden der Schiara-Gruppe, Teil der herrlichen Belluneser Dolomiten - ein UNESCO-Weltnaturerbe. Das gemütliche und einladende historische Zentrum, umspült vom Fluss Piave und dem Wildbach Ardo, ist die Visitenkarte, mit der sich diese Stadt im menschlichen Maßstab präsentiert und ihren Gästen Schätze von künstlerischer und natürlicher Schönheit in einem prestigeträchtigen städtischen Rahmen bietet, umgeben von einem ländlichen Gebiet voller kleinerer Zentren von beträchtlichem landschaftlichen Interesse. Tatsächlich ist es kein Zufall, dass sie die einzige Provinzhauptstadt ist, die innerhalb ihres Gemeindegebiets die Grenzen eines Nationalparks umfasst: den Nationalpark der Bellunesischen Dolomiten. Ein Ort, um es mit den Worten des Belluneser Schriftstellers Dino Buzzati zu sagen, der eine besondere Persönlichkeit besitzt, die ihm einen außergewöhnlichen Charme verleiht, von dem aber nur wenige wissen, wo sich die Welt Venedigs (mit ihrer Gelassenheit, der klassischen Harmonie der Linien, der antiken Raffinesse, dem Zeichen ihrer unverwechselbaren Architektur) und die Welt des Nordens (mit ihren geheimnisvollen Bergen, den langen Wintern, den Märchen, den Geistern der Schwämme und der Wälder, diesem unübersetzbaren Gefühl der Abgeschiedenheit, der Einsamkeit und der Legende) treffen. Belluno ist eine Stadt zum Leben und zum Besuchen, stark in ihrer Altstadt, in der Krone der Berge, im Fluss Piave, der sie durchquert, in den Palästen, die von der Architektur des beginnenden 20. Jahrhunderts geprägt sind, in den Denkmälern, in den vielen Brunnen.