Die Burg Finkenstein wurde 1142 erstmals erwähnt. Sie war im Besitz der Kärntner Herzöge, die sie ihren Ministerialen, die sich nach der Burg von Finkenstein nannten, schenkten. Nach dem Aussterben der Kärntner Finkensteine zu Beginn des 14. Jahrhunderts ging der Besitz an die Herzöge von Kärnten zurück, die seit 1335 Habsburger waren. Kaiser Maximilian I., Herzog von Kärnten, übergab die Burg und die Herrschaft an seinen Lehnsherrn Sigismund von Dietrichstein, dessen Nachkommen die Burg noch 1861 besaßen. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ist sie nicht mehr bewohnt und verfallen, es sind nur noch Ruinen erhalten. Die ältesten Teile der Burg sind romanisch. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde sie im spätgotischen Stil wieder aufgebaut. Zu Beginn dieses Jahrhunderts wurden in der Hohen Burg vier Tore gebaut. Die 15 m hohe Stirnwand des ehemaligen Palastes steht noch heute. Heute bildet die Burgruine Finkenstein die Kulisse für die Burgarena, ein Amphitheater mit 1150 Sitzplätzen, das hauptsächlich für konz