Die in Oberbayern in der gleichnamigen Stadt Burghausen gelegene Burg Burghausen ist mit einer Länge von 1051 m die längste Burganlage der Welt. Die Burg wurde lange vor 1025 gegründet und ging an das Haus Wittelsbach, ein deutsches Geschlecht aus Bayern, über, bevor sie 1255 zur zweiten Residenz der Herzöge von Niederbayern wurde. Unter Georg, dem Herzog von Bayern, wurde der Ausbau der Burg abgeschlossen und sie wurde fortan zur stärksten Festung der Region.
Sie können die ehemaligen königlichen Wohnräume besichtigen, in denen sich leider keine Originalmöbel erhalten haben. Das heutige Mobiliar vermittelt jedoch einen authentischen Eindruck der königlichen Gemächer. In der Nähe der Räume befindet sich die Burgkapelle St. Elisabeth, die sich durch ihr spätgotisches Netzgewölbe auszeichnet und mit Malereien aus dem 14. und 16.
Die Staatsgalerie, ein Zweigmuseum der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, zeigt außerdem spätgotische Tafeln und einen monumentalen Gemäldezyklus zur bayerischen Geschichte. Von dort aus führen 62 Stufen hinauf zu einer Aussichtsplattform, die einen einmalig schönen Panoramablick bietet.