Der Saybrook Breakwater Lighthouse befindet sich an der Mündung des mächtigen Connecticut River in der Nähe der malerischen Stadt Old Saybrook. Der erste Leuchtturm in der Gegend wurde 1803 am Lynde Point auf der Westseite der Flusseinfahrt errichtet, aber 1831 wurde eine Boje direkt vor der Küste platziert, um den gefährlichen Balken an der Flussmündung zu markieren. In den 1870er Jahren wurde die Flussmündung ausgebaggert, um dem zunehmenden Schiffsverkehr Rechnung zu tragen, und es wurden zwei Wellenbrecher aus Granit gebaut, von denen einer auf beiden Seiten der Flussmündung verläuft. Der Saybrook Breakwater Lighthouse war einer der ersten einer Reihe von zylindrischen Gusseisen-Leuchttürmen, die zwischen den 1880er und den 1920er Jahren gebaut wurden. G. W. & F. Smith Iron Co., der Name des in Boston ansässigen Herstellers des Turms, ist über der Eingangstür eingraviert. Der neunundvierzig Fuß hohe Turm wird von einem gusseisernen, mit Beton gefüllten Caisson getragen, der in siebzehn Fuß tiefem Wasser versunken ist. Das Fundament des Senkkastens hat einen Durchmesser von dreißig Fuß, eine Höhe von zweiunddreißig Fuß, und sein oberer Teil erweitert sich, um ein Untergeschoss für den Turm zu beherbergen. Wie bei dieser Art von Bauwerk üblich, wurde der Caisson an Land in der Nähe zusammengebaut und mit einem Lastkahn zum Standort gebracht, wo er ins Wasser abgesenkt wurde.
Sowohl das Fundament des Senkkastens als auch der Turm wurden braun gestrichen, bis 1892 der Turm weiß gestrichen wurde. Um die Seeleute bei schlechter Sicht vor dem Wellenbrecher zu warnen, wurde die Station mit einer Nebelglocke ausgestattet, die alle zwanzig Sekunden angeschlagen wurde. Diese diente bis etwa 1936, als ein Membran-Nebelhorn installiert wurde.
Der Turm ähnelt im Design dem Stamford Harbor Lighthouse, der in den 1880er Jahren ebenfalls in Connecticut gebaut wurde. Der Turm hat vier Stockwerke mit Wohnraum für die Wächter, überragt von einem Wachraum und einem zwölfseitigen Laternenraum. Um zu verhindern, dass sich bei kaltem Wetter starkes Kondenswasser an den Eisenwänden bildet, wurde das Innere des Bauwerks mit Ziegelsteinen ausgekleidet.
Trotz dieser Ziegelisolierung war das Leben auf der Station für die Wärter kalt, feucht und ungemütlich.