Copenhill wurde 2017 auf dem neuen Amager Resource Centre gebaut und ersetzte die bestehende, 50 Jahre alte Anlage. Ein innovatives Outdoor-Freizeitzentrum wurde vom Architekturbüro BIG entworfen und im Herbst 2019 eröffnet. Copenhill ist ein Mehrzweckkomplex, der Skifahren, Rodeln, Wandern, Laufen sowie Verpflegungs- und Speisemöglichkeiten bietet. Da es sich am höchsten Punkt der Stadt befindet, bietet die Dachterrasse extravagante Ausblicke auf den Hafen und die Umgebung, während der riesige Schornstein weit in den Himmel ragt. Das Projekt, das aus einem 2010 ausgeschriebenen und 2011 gewonnenen Wettbewerb hervorging und von den Bürgern bereits in Copenhill" umbenannt wurde, ersetzt das bisherige Müllheizkraftwerk und schlägt eine Anlage mit innovativer Architektur vor, die in puncto Effizienz und Umweltverträglichkeit führend ist. Das Müllheizkraftwerk beherbergt dank seiner beachtlichen Größe (200 m Länge, 60 m Breite und 90 m Höhe) mehrere Funktionen, die es zu einer wichtigen territorialen Attraktion machen können, wie z. B. ein Skizentrum mit drei Skipisten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und zwei Skiliften, eine Cafeteria, Panoramaterrassen und die höchste Kletterwand der Welt (86 m hoch und 10 m breit). Zur Vervollständigung der Intervention auf dem Dach gibt es außerdem einen innovativen Garten, der vom dänischen Studio SLA entworfen wurde und eine alpine Umgebung nachbildet. Das Thema Nachhaltigkeit und Innovation betrifft auch die Struktur, die sich äußerlich durch eine Verkleidung aus Metallpaneelen verschiedener Formen und Größen auszeichnet, die nicht nur die natürliche Beleuchtung im Inneren regulieren, sondern auch den Dachgarten stützen und Regenwasser auffangen, das für die Bewässerung wiederverwendet wird. Das Projekt steht im Einklang mit dem 2012 verabschiedeten Plan für nachhaltige Entwicklung der dänischen Hauptstadt, der darauf abzielt, Kopenhagen bis zum Jahr 2025 "CO2-neutral" zu machen, indem eine Reihe von Strategien umgesetzt werden, die u. a. eine nachhaltige Mobilität und einen nachhaltigen Energieverbrauch vorsehen und auch die Lebensqualität der Bevölkerung verbessern können.