La Pitta cù passale, ein typisches Dessert der Volksfeste, angereichert mit vielen Trockenfrüchten, La Pitta ist ein typisch kalabrischer Kuchen, der bei vielen Gelegenheiten, Festen und Feiern in der Region zubereitet wird. Seine Ursprünge sind sehr alt und reichen bis ins antike Griechenland zurück. Der Begriff "pitta" leitet sich nämlich von "picta" (d.h. gemalt) ab, da er die Form einer verzierten oder bemalten Focaccia hat, die von den alten italischen Bevölkerungen den weiblichen Gottheiten während der Feste und Rituale, die in den Tempeln, einschließlich des berühmten Heiligtums der Hera Lacinia in Capocolonna, gefeiert wurden, dargebracht wurde. Im Monat Mai brachten die Crotoniati der Göttin des Tempels kugelförmige Brote dar, die mit Figuren verziert und bemalt waren, die das Thema der Natur aufgriffen. Später, mit dem Aufkommen des Christentums, gab es unzählige Marienheiligtümer, wie zum Beispiel das der Schwarzen Madonna von Capocolonna, die der Legende nach aus dem Meer kam. Das Außergewöhnlichste ist, dass trotz des Übergangs vom heidnischen zum christlichen Ritus die Picta als Geschenk und Votivgabe weiterlebt. Später, mit dem Aufkommen des Christentums, gibt es unzählige Heiligtümer, die Maria geweiht sind, wie das der Legende nach unsere Schwarze Madonna von Capocolonna aus dem Meer. Das Außergewöhnlichste ist, dass trotz des Übergangs vom heidnischen zum christlichen Ritus die Picta als Geschenk und Votivgabe weiterlebt. Im Laufe der Zeit hat die Pitta erhebliche Veränderungen in Form, Zutaten und Zubereitungsmethoden erfahren und wurde nach und nach mit einigen Elementen angereichert, die die Samen und Früchte der Erde symbolisieren, wie z.B. Walnüsse, Mandeln und Rosinen. Von der einfachen kugelförmigen und vollen Form der Antike wird er heute mit konzentrischen Rosen oder Rosen hergestellt und mit Zutaten angereichert, die ihn noch köstlicher und schmackhafter machen. Die Rezepte für die süße Pitta variieren von einem Land Kalabriens zum anderen. Mit einigen Variationen der Inhaltsstoffe behält die Pitta ihre Form und Zubereitungsweise unverändert bei. Auch der Name selbst erfährt von Land zu Land leichte Veränderungen, z.B. "Pitta 'nchiusa" in der Crotonese und im Catanzaro; "Pitta 'mpigliata" in San Giovanni in Fiore im Cosentino; "Pitta ccu' i passule" in der Cotronei in der Crotonese); "Pitta ccu' i nuci" in der Cosentino.Was in ganz Kalabrien ein typischer Weihnachtskuchen ist, die "Pitta n'chiusa" in Crotone trägt den Namen "Pitta da Madonna i Capocolonna" (Pitta della Madonna di Capocolonna) und wird speziell in dieser Zeit zubereitet. Tatsächlich wird in Crotone im Monat Mai der Marienmonat gefeiert, der der SS Madonna di Capocolonna gewidmet ist. Zahlreiche religiöse und folkloristische Veranstaltungen folgen aufeinander, deren Höhepunkt am dritten Wochenende des Monats mit der Prozession zwischen Samstagnacht und Sonntag erreicht wird,