Das Haus des Terrors ist heute die ungarische Hauptstadt, ein ikonisches Gebäude und Symbol von Budapest. Das XX. Jahrhunderts hinterließ auf der Andrássy-Allee blutige und grausame Spuren, die in den folgenden Jahrzehnten nicht beseitigt werden konnten. Das Museum, das gefolterten und grausamen Opfern zum Opfer fällt, ist das Gebäude, das seinen Besuchern viele Lektionen bietet. Sechsundvierzig Jahre nachdem die kommunistisch-staatliche Behörde 1956 den Palast unterhalb der Andrássy-Allee in Budapest verlassen hatte, erhielt das Anwesen die Chance, wieder in Erscheinung zu treten. Das Gebäude an Budapests schönster Allee - eine Vielzahl von Symbolen der ungarischen Geschichte - erinnert uns an das Leiden und den gewaltsamen Tod Tausender unschuldiger Menschen. Besuchen Sie das Museum des Hauses des Terrors und werden Sie Teil einer einzigartigen Ausstellung, die die Geschichte Ungarns im XX. Die Geschichte des Neorenaissance-Sitzes Andrássy út 60 geht auf das Jahr 1880 zurück, der nach Plänen von Adolf Feszty ursprünglich als Wohnhaus erbaut wurde. Im Jahre 1937 mietete der Szálasi-Flügel der ungarischen nationalsozialistischen Bewegung hier Räumlichkeiten an, was das spätere Schicksal des Gebäudes vorwegnahm, und seine Mauern wurden in den nächsten zwei Jahrzehnten Zeuge zahlloser Grausamkeiten. Die treuesten Anhänger Stalins waren sich damals des leerstehenden Hauptquartiers des Pfeilkreuzes voll bewusst, so dass sie nicht mehr bestimmen können, wer schuldig ist, wer leiden muss und wer einen grausamen Tod erleidet. Damals wurde das Gebäude als Haus des Glaubens bezeichnet, mit seiner primären Funktion als Sammelstelle oder als Gefängnis. Seit 1945 wurde das Gebäude zum Hauptquartier der damaligen politischen Polizei, und die neuen Eigentümer nahmen aufgrund der wachsenden Zahl von Häftlingen und eines Kellerlabyrinths Keller unter den umliegenden Gebäuden in Besitz. Die Revolution und der Unabhängigkeitskrieg von 1956 brachten dem Gebäude die Befreiung, doch bis dahin absorbierten all seine Steine viel menschliches Leid und Grausamkeit.