Eine Konzentration weitgehend unausgegrabener archäologischer, historischer und lebendiger Kulturgüter in einer beeindruckenden Landschaft, die prähistorische (chalkolithische) Stätten, eine Hügelfestung einer frühen Hindu-Hauptstadt und Überreste der Hauptstadt des Bundesstaates Gujarat aus dem 16. Die Stätte umfasst unter anderem Überreste von Befestigungsanlagen, Palästen, religiösen Gebäuden, Wohnbezirken, landwirtschaftlichen Strukturen und Wasseranlagen aus dem 8. bis 14. Der Kalikamata-Tempel auf dem Gipfel des Pavagadh-Hügels gilt als wichtiger Schrein, der das ganze Jahr über zahlreiche Pilger anlockt. Die Stätte ist die einzige vollständige und unveränderte islamische Stadt vor dem Moghul. Der in Gujarat gelegene Archäologische Park Champaner-Pavagarh umfasst eine alte Zitadelle, einen Palast, zahlreiche militärische Strukturen und Gebäude sowie Wasseranlagen. Diese Stätten bildeten zusammen die Hauptstadtregion des Reiches von Mahmud Begda. Die Restaurierung der Hauptstadtregion wurde 1484 n. Chr. an den Ausläufern von Pavagarh begonnen. Die Restaurierung dauerte 23 Jahre. Später verlegte Mahmud Begda seine Hauptstadt von Ahmadabad nach Pavagarh. Er war der Enkel des Gründers der Stadt Ahmadabad, des Großen Ahmed Schah.
Im Archäologischen Park von Champaner-Pavagarh gibt es viele Jain- und Hindu-Tempel, Moscheen und andere historische Bauwerke. Die 'antarala' und 'gudhamandapa' des Tempels aus dem 10. Jahrhundert sind die ältesten Überreste dieses archäologischen Parks.
Viele andere Jain- und Hindu-Tempel aus dem 13. – 15. Jahrhundert sind im Archäologischen Park von Champaner-Pavagarh zu finden. Diese Tempel sind im Nagara-Architekturstil erbaut.