Der 1300 Quadratmeter große fürstliche Garten ist vom Schlosshof aus zugänglich. Er wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert angelegt, um 1700 wurde er umgestaltet. Das Parterre mit acht Abschnitten und einem Brunnen war ursprünglich mit vier allegorischen Figuren aus der Mythologie ausgestattet, die möglicherweise die vier Jahreszeiten symbolisierten. Zwei der ursprünglichen Skulpturen, die alle zerstört wurden, wurden durch Kopien ersetzt. Die beiden Gartenpavillons auf den oberen Terrassen, wahrscheinlich ein Werk von Josef Greising, stammen ebenfalls aus der Zeit um 1700. Der südliche Pavillon besitzt noch seine reiche, spätbarocke Stuckverzierung.
In den Jahren 1937/38 wurde das Gartenparterre nach Festungsplänen aus dem frühen 18. Jahrhundert in seiner ursprünglichen achtteiligen Form mit Brunnen wiederhergestellt. Vom Fürstengarten aus hat man auch einen schönen Blick auf den Main.