Der Victory-Leuchtturm befindet sich in Triest und wurde zwischen dem 15. Januar 1923 und dem 24. Mai 1927 von dem italienischen Architekten Arduino Berlam erbaut. Neben seiner Funktion als Leuchtturm für die Schifffahrt, der den Golf von Triest beleuchtet, dient er auch als Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, wovon die Inschrift am Sockel zeugt: "Shine and Remember the Fallen at Sea". Das Denkmal wurde auf dem Poggio di Gretta, 60 Meter über dem Meeresspiegel, auf den alten Strukturen des österreichischen Forts Kressich von 1854 errichtet. Das ursprüngliche Projekt von Berlam wurde nach einer hitzigen Debatte vom Architekten Guido Cirilli, der die Arbeiten leitete, modifiziert. Die Basis der Struktur besteht aus Steinen, die aus Istrien und dem Karst stammen, bzw. aus Orsera- und Gabrie-Stein. Der Sockel ist aus Stein aus Istrien und Karst, bzw. Orsera-Stein und Gabrie-Stein, und eine Säule steht hoch und majestätisch, mit einem Käfig aus Bronze und Kristall an der Spitze, der die Laterne-Leuchtturm hält. Die endgültige Form ist bewusst die eines umgedrehten lyttorischen Balkens. Der Bildhauer Giovanni Mayer (Triest, 1863-1943) schuf die Bronzestatue des Geflügelten Sieges, die die Spitze der Lampe krönt, und die Statue des Seemanns, die die Vorderseite des Leuchtturms ziert. Die beiden Statuen sind 7,2 bzw. 8,6 Meter hoch. Am Sockel des Gebäudes befindet sich ein Anker, von dem im Volksmund angenommen wird, dass es sich um den des Torpedobootes Audace handelt, das 1918 als erstes Schiff der Königlichen Italienischen Marine in den Hafen von Triest einlief, während es sich in Wirklichkeit um den Anker der R.N. Berenice handelt. Am Eingang des Leuchtturms befinden sich zwei Granaten des österreichischen Schlachtschiffs Viribus Unitis.