Fraser Island wurde 1992 in Anerkennung seiner natürlichen Werte von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
In der offiziellen Begründung heißt es: "Über 250 km Sandstrände mit langen, ununterbrochenen Meeresstränden, mehr als 40 km auffallend gefärbte Sandklippen sowie spektakuläre Dünenabbrüche und Surfstrände am Meer; hohe Regenwälder, die auf nährstoffarmen Sanden wachsen; hochgelegene Dünenseen, darunter sowohl klare "Weißwasser"-Seen als auch dunkle "Schwarzwasser"-Seen; Banksia-Wälder, Heide, gemusterte Sumpfgebiete und geschützte Mangrovengebiete in einer spektakulären "Mosaiklandschaft"."
Fraser Island ist ein weltweit bedeutendes Beispiel für geologische Prozesse und biologische Evolution: komplexe Küstendünenformationen, die sich immer noch weiterentwickeln; eine Reihe von Seen, die in Bezug auf Anzahl, Vielfalt, Alter und Dynamik und Entwicklungsstadien außergewöhnlich sind; und herausragende Beispiele für Ökosysteme, die sich als Reaktion auf maritime Bedingungen und karge Böden in Küstendünenformationen entwickelt haben.
Die gesamte Insel ist Teil des Great-Sandy-Nationalparks (mit Ausnahme der freien Gebiete wie z. B. Townships) und steht gemäß dem Nature Conservation Act 1992 und dem Recreation Areas Management Act 2006 bis zur Niedrigwasserlinie unter Schutz.