Das Diözesanmuseum in Pavia bietet einen symbolträchtigen Museumsrundgang. Der Besuch beginnt mit dem antiken Sarkophag vor dem Eingang und geht weiter durch die unterirdischen Räume, bevor er durch zwei kreisförmige Öffnungen im Boden des Doms wieder ans Licht kommt. Durch diese Öffnungen kann man das Licht bewundern, das auf die große Kuppel, das Symbol der göttlichen Gegenwart, fällt. Von der romanischen Vergangenheit bis zur Renaissance sind wir Zeuge der Entstehung nicht nur eines Gebäudes, sondern auch einer Gemeinschaft, die in ihren geistigen und historischen Traditionen verwurzelt ist.Im Inneren kann man drei restaurierte Teile von Bodenmosaiken aus der alten Kirche Santa Maria del Popolo bewundern, die heute in den Städtischen Museen der Visconti-Burg aufbewahrt werden. Zahlreiche Kapitelle, der Fries des antiken Eingangsportals zur Krypta und bedeutende Freskenfragmente sind ebenfalls zu bewundern.Die Erzählung des Museums führt den Besucher zu den Kunstwerken der diözesanen Sammlung und hebt deren künstlerische Qualität und liturgische Bedeutung hervor. Einer der Höhepunkte ist der prächtige geschnitzte Elfenbeinstab aus dem 13. Jahrhundert, der von einem prächtigen, reich verzierten illuminierten Codex aus dem 15. Jahrhundert begleitet wird, der dem Diözesanarchiv gehört. Jahrhundert, der zum Diözesanarchiv gehört. Außerdem ist eine kürzlich restaurierte hölzerne Lünette zu sehen, die die Muttergottes der Barmherzigkeit (15.-16. Jahrhundert) darstellt und wieder in ihrem alten Glanz erstrahlt. Die Ausstellung der liturgischen Gewänder vervollständigt den Rundgang, bei dem Skulpturen, Schmuck, Reliquienschreine und Monstranzen zusammenkommen, die von der Kultur und dem Glauben der Diözese Pavia zeugen.