Der Platz beherbergt architektonische Schmuckstücke aus dem 17. und 12. Jahrhundert, die durch jüngste Restaurierungsarbeiten aufgewertet wurden. Das Betonpflaster wurde durch Arabesken aus Lavastein ersetzt, die sich mit weißem Stein abwechseln. Bizarre Skulpturen stehen in jeder Ecke des Platzes und elegante schmiedeeiserne Geländer ragen aus den Terrassen des Palazzo di Città heraus. Sobald man den Platz erreicht, fällt ein weiteres ungewöhnliches Detail auf: Die Glockentürme der Kathedrale weisen außen dekorative Motive auf, die mit mehrfarbigen Keramikfliesen gestaltet wurden. Ansonsten taucht man in einen Triumph der Gotik ein, der auf das späte 16. Jahrhundert zurückgeht.
Auf dem Platz befinden sich vier wichtige Gebäude: Die Kathedrale Maria Santissima Annunziata, die der Heiligen Venera, der Schutzpatronin der Stadt, gewidmet ist. Die Geschichte dieses sakralen Gebäudes geht auf das 15. Jahrhundert zurück, wurde jedoch später umfassend überarbeitet. Im Inneren befinden sich bedeutende Werke mit den Unterschriften von Paolo Vasta, Giuseppe Sciuti, Vito D'Anna und vielen anderen großen Künstlern. Das Rathaus, die so genannte Loggia Giuratoria, beherbergt heute eine Ausstellung mit historischen Militäruniformen. Die barocke Gestaltung aus dem 17. Jahrhundert ist noch deutlich erkennbar, obwohl sie im 18. Sein auffälligstes Merkmal sind die Masken, die die Balkone tragen. Die Peter-und-Paul-Basilika wurde 1550 erbaut und im 17. und 18. Jahrhundert gründlich überarbeitet, wobei sie eine barocke Gestaltung erhielt. Der Glockenturm wurde im 19. Jahrhundert errichtet. Sie beherbergt eine Christusstatue an der Säule, die von einem unbekannten Autor geschaffen wurde und von den Einwohnern sehr verehrt wird. Das ehemalige Eldorado-Theater (Palazzo Modò), ein Gebäude, das etwas zurückgesetzt vom Domplatz liegt. Masken, barocke Konsolen, zwei Balkone und der Name "Teatro Eldorado" sind die Merkmale, die das ursprüngliche Gebäude, das bis in die 1920er Jahre als Theater genutzt wurde, auszeichnen.