Mit viel Gespür für die bezaubernde Landschaft aus Granitfelsen und üppigen Eukalyptus-, Wacholder- und Myrtenbäumen verwandelte der Aga Khan das Gebiet in ein Paradies, in dem die Wunder der Natur mit den luxuriösesten Unterkünften, Aktivitäten und Dienstleistungen, die man sich vorstellen kann, koexistieren. Zu diesem Zweck gründete er das Architekturkomitee der Costa Smeralda, das den berühmten Architekten Jacques Couelle mit dem Bau des Hotels Cala di Volpe beauftragte.
Jacques Couelle, Ehrenmitglied der angesehenen Akademie der Schönen Künste des Institut de France, ist ein unbestrittenes Genie. Die 1963 fertiggestellte Cala di Volpe ist ein architektonisches Meisterwerk, das die Küstenregion zu einem der beliebtesten Urlaubsorte für VIPs, königliche Familien und internationale Berühmtheiten gemacht hat.
Das Innere des Hotels ist wie ein altes mediterranes Fischerdorf gestaltet, mit Terrakotta-Dächern, Türmchen, Säulengängen und üppigen Bougainvillea-Terrassen. Das Innere gibt den Weg frei für die außergewöhnliche surrealistische Vision von Couelle. Vom Mittelmeer inspirierte Farbexplosionen akzentuieren den weißen Stuck. Schräge Gewölbe und Säulen stützen die herrlichen Holzbalkendecken. Geschwungene Wände führen zu Eckfluren und Wendeltreppen, während große Steinmauern an die vom Wind erodierten Felsen erinnern, die die Landschaft prägen. Das prächtige sardische Kunsthandwerk zeugt von der altehrwürdigen Tradition der Handweberei, der Holzschnitzerei und der Fliesenherstellung, die in dieser Region seit Jahrhunderten gepflegt wird. Das Ergebnis ist ein dynamisches Ambiente, großartig und doch intim, rustikal und doch unbestreitbar anspruchsvoll.
Der Sohn von Jacques Couelle, Sauvin, trat in die Fußstapfen seines Vaters. Die von Sauvin entworfenen Villen an der Costa Smeralda sind berühmt und sehr begehrt. In den Jahren 2001 und 2008 überwachte Sauvin die Restaurierung der Cala di Volpe, wobei er ausschließlich sardische Facharbeiter beschäftigte, um seine komplexen technischen Ideen zu verwirklichen und gleichzeitig dem ursprünglichen Geist des von seinem Vater geschaffenen Werks treu zu bleiben.