Der Nationalpark Port-Cros (französisch: Parc national de Port-Cros) ist ein französischer Nationalpark, der auf der Mittelmeerinsel Port-Cros eingerichtet wurde. 1963 wurde er gegründet, nachdem die Insel Port-Cros dem Staat vermacht worden war. Der Staat ist der einzige Landbesitzer auf der Insel, die ein Naturschutzgebiet ist.
Der Park behauptet, der erste Nationalpark in Europa zu sein, der terrestrische und maritime Schutzzonen vereint. Das Schutzgebiet umfasst etwa 700 Hektar Land und 1288 Hektar Meer in einer 600 m-Zone von der Küste entfernt. Der größte Teil der Fläche der Hauptinsel Port-Cros sowie die kleinen Inseln Bagaud, Gabinière und Rascas sind geschützt. Darüber hinaus stehen etwa 1000 ha Land auf der Insel Porquerolles seit 1971 unter der Verwaltung des Nationalparks (Conservatoire Botanique National Méditerranéen de Porquerolles).
Dort gibt es strenge Verhaltensregeln für die wenigen Einwohner wie auch für die täglichen Touristen. Das Baden im Meer ist nur an drei Stränden erlaubt, und das Rauchen oder die Mitnahme von Hunden kann zu einer hohen Geldstrafe führen.