Das Denkmal erinnert an den Bürgermeister von Quedlinburg und Ehrenbürger Heinrich Gustav Brecht. Der 1830 in Groß Quenstedt als Sohn eines Pastors geborene Brecht studierte Jura an der Universität Halle. Er nahm an der Revolution von 1849/49 teil und wurde 1849 Mitglied der Fürstenthaler Burschenschaft Halle. Ab 1860 war er Bürgermeister der Stadt Quedlinburg, wurde während seiner Amtszeit zum Oberbürgermeister gewählt und bekleidete dieses Amt bis zu seinem Tod. Er starb 1905 in Quedlinburg.
Die folgenden Leistungen werden Gustav Brecht zugeschrieben:
Verlegung der Trinkwasserleitung mit Wasserwerk Erschließung eines neuen Stadtteils, der Süderstadt Bau einer Schmutz- und Regenwasserkanalisation mit Kläranlage Bau einer Gasanstalt mit Versorgungsleitungen 1874 wurde für ihn die Villa in der Adelheidstraße 29 in Quedlinburg gebaut.