Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit wurde im 11. Es war ein Benediktinerkloster angeschlossen. Nach einer kurzen Zeit der Abhängigkeit vom Institut der SS. ma Annunziata kam es als Grange unter die Jurisdiktion des Klosters von S. Angelo in Planciano. Im 15. Jahrhundert wurde eine dem Kruzifix geweihte Kapelle auf einem Felsblock errichtet, der sich vom Felsen gelöst hatte und auf der zentralen Spalte ruhte. Unter Karl V. wurden die neuen Bastionen der Festung Gaetano errichtet, die noch heute das Heiligtum umgeben. Das heutige Aussehen der Kirche ist das Ergebnis der Restaurierung durch die Alcantarine-Patres im 19. Der "gespaltene Berg"-Komplex befindet sich im Kontext von drei Spalten im Gestein. Auf der linken Seite der Kirche befindet sich der Abstieg zur Grotta del Turco-Spalte. Seitlich befinden sich die römischen Zisternen der Villa von L. Munazio Planco, unweit des gleichnamigen Mausoleums. Auf der rechten Seite der Kirche befindet sich ein unbedeckter Korridor mit dem Kreuzweg in Majolika-Tafeln an den Wänden, ein Werk von R. Bruno (1849): unter jeder Tafel stehen Verse von Metastasio. Am Ende befindet sich eine Treppe, die zum zentralen Spalt in einer besonders eindrucksvollen Umgebung führt: Die Tradition führt die Öffnung des Spalts auf die Zeit des Todes Christi zurück, als laut der Heiligen Schrift der Vorhang des Tempels von Jerusalem zerrissen wurde. An der rechten Wand erinnert ein lateinisches Couplet mit einem Handabdruck daneben an das wundersame Zeichen eines ungläubigen türkischen Seefahrers, der sich in Verhöhnung der frommen Überlieferung von der Entstehung der Felsspalte auf den Felsen stützte, der daraufhin auf wundersame Weise weich wurde. Unmittelbar vor der Kapelle des Kruzifixes (14. Jahrhundert) befindet sich das steinerne Bett des Heiligen Philipp Neri.