Das Santuário Dom Bosco ist vor allem für sein hellblau beleuchtetes Inneres bekannt. Das Santuário Dom Bosco wurde 1963 in der Stadt Brasília, Brasilien, erbaut. Die Kirche steht im Südflügel der Stadt Brasília.
Das Gebäude wurde von Carlos Alberto Naves entworfen, einem brasilianischen Architekten, der hauptsächlich Gebäude im modernen Stil entwirft. Das Santuário Dom Bosco ist das bekannteste Gebäude, das er entworfen hat.
Die Kirche ist nach dem italienischen Heiligen Johannes Bosco benannt, einem römisch-katholischen Priester aus dem 19. Zu seinen Lebzeiten sagte er voraus, dass zwischen dem 15. und 20. Diese neue utopische Stadt würde sich in einer gerechten Nation in der neuen Welt befinden. Das Santuário Dom Bosco wurde daher am 15. Breitengrad in Brasiliens neuer Hauptstadt Brasília errichtet.
Das Gebäude ist wie alle guten modernistischen Bauten ein weißer Kasten. In diesen weißen Kasten sind große Spitzbogenfenster eingeschnitten, die fast von oben bis unten reichen. Wenn man sich das Gebäude genauer ansieht, kann man erkennen, dass jede der vier Wände eher wie einzelne Paneele wirkt als wie die Seiten eines zusammenhängenden Kastens. Dieser Effekt entsteht, weil an jeder Ecke eine Lücke zwischen den einzelnen Paneelen gelassen wird. Außerdem sitzt das Dach nicht auf diesen Platten, sondern daneben.
In der Lücke zwischen zwei Tafeln befindet sich ein großes rechteckiges Fenster, das vom Boden bis zum Dach reicht. Die Kirche hat drei Haupteingänge, einen auf jeder Seite, außer auf der Seite des Altars, wo der gekreuzigte Jesus dargestellt wird.
Die Spitzbogenfenster sind mit blauer Glasmalerei gefüllt, die den Innenraum in einem tiefen Farbton erstrahlen lässt. Die vier rechteckigen Fenster sind nicht blau, sondern leuchtend violett. Die Glasmalerei wurde von Claudio Naves entworfen und von Hubert van Doorne, einem belgischen Künstler, der in Sao Paulo arbeitete, geschaffen. Die Fenster erzeugen im Inneren des Gebäudes einen sternenklaren Nachteffekt. Einige der Glasscheiben sind schwenkbar, um frische Luft in das Gebäude zu lassen.
Das Dach ist in 4 Bereiche unterteilt, die ein Relief bilden. Die vier Seiten treffen sich in der Mitte, wo ein großer Kronleuchter aufgehängt ist. Dieses Muster erzeugt ein großes komplexes Kreuz auf dem Dach. Das Dach zeigt Beton von seiner besten Seite. Es ist sowohl brutalistisch als auch subtil. Die Fenster und das Dach gehen perfekt ineinander über und bilden eine klare Linie durch das ganze Gebäude. Der Fußboden ist mit Marmor bedeckt, der die blauen Fenster akzentuiert und einen Himmelsboden schafft.