
Die Cueva de las Manos (Höhle der Hände) ist eine bedeutende archäologische Stätte in der Provinz Santa Cruz, Argentinien. Sie ist nach den Hunderten von Handabdrücken an den Wänden der Höhle benannt, die schätzungsweise zwischen 9.000 und 13.000 Jahre alt sind.Die Höhle wurde 1941 von einer Gruppe von Forschern unter der Leitung des Archäologen J. Bautista Ambrosetti entdeckt. Seitdem wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und ist zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen Argentiniens geworden.Neben den Handabdrücken finden sich in der Höhle auch zahlreiche Jagdszenen, darunter Bilder von Guanakos, Rheas und anderen Tieren, sowie geometrische Formen und Symbole. Für die Malereien wurden mit Wasser vermischte Mineralpigmente verwendet, und die Künstler benutzten ihre Hände und rudimentäre Pinsel aus Stöcken und Tierhaaren, um die komplizierten Muster zu schaffen.Die Höhle befindet sich in einer abgelegenen Gegend und ist nur mit dem Auto oder zu Fuß zu erreichen. Die Besucher müssen mehrere Kilometer durch die umliegende Landschaft wandern, um die Stätte zu erreichen. Trotz ihrer abgelegenen Lage wird die Höhle der Hände jedes Jahr von Tausenden von Touristen besucht, die die alte Kunst bestaunen und etwas über die Geschichte und Kultur der indigenen Völker erfahren wollen, die einst in dieser Gegend lebten.

