Im Gegensatz zur Pracht von Positano ist Praiano diskret und ruhig, ein ruhiger Ferienort mit weiß getünchten Häusern und dem grünen Bergrücken von Monte Sant'Angelo im Hintergrund. Es liegt hoch oben, dieses weitläufige Dorf, also bereiten Sie sich darauf vor, Hunderte und Aberhunderte von Treppen zu bewältigen. Da sind zum Beispiel die 300 Stufen, die von der Kirche San Gennaro bis zum Strand der Gavitelli hinunterführen, eine sehr malerische Passage. Er ist aber auch der Ausgangspunkt des Götterpfades, ein Name, der an die spektakuläre Aussicht erinnert, der aber auch mit der griechischen Mythologie verbunden ist: Die Götter des Olymps kreuzten den Weg, um Odysseus zu erreichen und ihn vor dem Bann der Sirenen zu retten, die den Archipel von Li Galli bewohnten. Holen Sie Ihre Trekkingausrüstung und sammeln Sie Ihre Kraft und Entschlossenheit, denn Sie beginnen sofort mit einer anspruchsvollen Treppe, die vom Zentrum des Dorfes zum Beginn des eigentlichen Weges führt, einer 12 km langen Route, die sich entlang des Gebirgskamms (dem Lattari) schlängelt und natürliche Schluchten und Terrassen durchquert, die in die Täler eintauchen und außergewöhnliche Ausblicke bieten. Dann muss man sich einige Kilometer östlich des Zentrums bewegen, um Marina di Praia zu finden, mit einem netten kleinen Hafen und einem kleinen Bach mit grobem Sand und einladendem Wasser. Wieder das Auto. Kurve um Kurve, nach 8 km erreicht man den Eingang (mit Aufzug oder Treppe) der Grotta dello Smeraldo (ansonsten erreicht man sie mit dem Boot, von Amalfi aus: an der Strandpromenade Lungomare dei Cavalieri führen verschiedene Betreiber den Service der Bootsfahrten durch oder organisieren den Ausflug). 1932 von einem einheimischen Fischer entdeckt, verbirgt er eine Welt von Stalaktiten und Stalagmiten und Wasser mit überraschenden Nuancen. Es gibt, untergetaucht, eine Weihnachtskrippe aus Keramik, ein Ziel für Taucher aus ganz Italien.