Im Herzen der Romagna gibt es ein unberührtes Paradies, in dem man inmitten von Felsen und Wasserfällen baden kann, ein Ort, der selbst vielen Romagnern unbekannt ist, der aber von keinem Geringeren als der renommierten englischen Zeitung Financial Times in die Liste der besten wilden Badeorte Italiens aufgenommen wurde: die "Schreiende Höhle" von Premilcuore.
Wir sind 40 km von Forlì entfernt, an der Straße nach Florenz, inmitten der natürlichen Landschaft des Nationalparks des Casentino-Waldes. Hier entspringt der steile Flusslauf des Rabbi in einem Strudel und bildet einen Wasserfall, der sich über die Vertiefungen in den Felsen ergießt, bis er sich unter einer alten Steinbrücke aus dem 17. Jahrhundert in einen spektakulären Abgrund ergießt. Der vom Wasser erzeugte Lärm, der durch die natürliche Akustik noch verstärkt wird, hat dazu geführt, dass dieser Ort seit jeher als "Schreithöhle" bezeichnet wird.
In der Höhle bilden sich zwei große Becken, die von über Jahrtausende geschliffenen Felsen umgeben sind und in denen man sich hinlegen und in das klare, kalte Wasser des Flusses tauchen kann.