Wenn wir von der Adriaküste ausgehen und uns entlang des Flusslaufs des Marecchia bewegen, erreichen wir in kurzer Zeit durch Dörfer und atemberaubende Landschaften das Herz des Montefeltro, jener historischen Region an der Grenze zwischen Emilia-Romagna, Republik San Marino, Marken und Toskana. Hier, im nördlichsten Teil des umbrisch-märkischen Apennins, der sich über nicht weniger als 6 Gemeinden erstreckt (Carpegna, Frontino, Montecopiolo, Pian di Meleto, Pennabilli und Pietrarubbia), erstreckt sich der große interregionale Park Sasso Simone und Simoncello mit einer Fläche von 4791 Hektar. Sowohl im Sommer als auch im Winter kann man mit Respekt und auf Zehenspitzen die verschiedensten sportlichen Aktivitäten ausüben, die Natur erleben, geologische Besonderheiten und botanische Raritäten kennen lernen, der Tierwelt begegnen oder die künstlerischen und monumentalen Zeugnisse entdecken, die in diesem Gebiet vorhanden sind. Zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike ist das gesamte Gebiet durch ein reichhaltiges internes Straßennetz erschlossen, das es ermöglicht, fast alle wichtigen Ausflugsziele zu erreichen, darunter die letzten beiden Etappen der Alta Via dei Parchi, die vom Monte Fumaiolo zur Einsiedelei der Madonna del Faggio führen. Der gesamte Bezirk verfügt über ausgestattete Bereiche für seine Gäste und auch über ein Naturmuseum und Besucherzentrum (Pennabilli) und einen Wildpark (Pian dei Prati) mit Haus- und Wildtieren und Umweltbildungszentren. Außerdem gibt es im Park zahlreiche Museen und verschiedene Einrichtungen für den Empfang von Gruppen und Schulklassen, Parkeinrichtungen (Ostello di Calvillano und Foresteria di Frontino) sowie Hotels, Ferienhöfe, Campingplätze und Restaurants für jeden Geschmack. Zu guter Letzt sollte man nicht vergessen, dass sich innerhalb des Parks ein militärischer Schießplatz befindet. Wanderer werden daher gebeten, sich vor Antritt der Exkursion zu erkundigen, ob der von ihnen beabsichtigte Weg das militärische Schießgelände kreuzt und ob Übungen geplant sind.