Die Kaiserburg ist das Wahrzeichen von Nürnberg. Ihre Silhouette steht seit dem Mittelalter für die Macht und Bedeutung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und die herausragende Rolle der Reichsstadt Nürnberg. Nürnberg, das 1050 erstmals als königlicher Besitz urkundlich erwähnt wurde, spielte eine wichtige Rolle in der Reichs- und Innenpolitik der salischen und staufischen Könige und Kaiser. Es handelt sich um einen Komplex aus drei Burganlagen, zu denen die Kaiserburg, die Burggrafenburg und die Stadtburg gehören. Der Komplex ist eine Erweiterung der Verteidigungsmauern, die die Stadt einst umgaben.
Die Burg wird als der "Stolz des Deutschen Reiches" bezeichnet. Sie bietet einen weiten Blick auf das Stadtpanorama. Die Wohn- und Gesellschaftsräume des Schlosses sind mit Gemälden, Wandteppichen und Möbeln aus dem 16. und 17. Jahrhundert ausgestattet. Von 1050 bis 1571 residierten hier alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Der älteste Teil des Schlosses ist der fünfeckige Turm aus dem 11. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg mehrmals umgebaut.
Interessant ist, dass in den Jahren des Zweiten Weltkriegs der aus Krakau gestohlene Altar von Veit Stoss unter der Burg aufbewahrt wurde.