Im Zentrum der Piazza Duomo steht die imposante Kathedrale von Crema im Stil der Zisterziensergotik, die von 1284 bis 1341 auf der Asche der von Barbarossa 1160 zerstörten Kathedrale erbaut wurde.
Die Kathedrale ist der Santa Maria Assunta gewidmet.
Die relativ kleine Fläche des Platzes trägt dazu bei, die Fassade dieses Gebäudes noch eindrucksvoller zu gestalten, was in den Augen der Betrachter ein Gefühl des Staunens erzeugt.
Unter der Vorhalle des Rathauses stehend, können Sie den Haupteingang bewundern. Das Gebäude ist mit den warmen Terrakottafliesen der Poebene gebaut und die Fassade, die in einer Hütte mit Galerie endet, ist vom Typ "Wind", d.h. mit zum Himmel geöffneten Fenstern.
Das Portal wird durch eine Lünette bereichert, die wahrscheinlich aus der vorherigen Kathedrale stammt, mit den Statuen der Madonna mit Kind, des Heiligen Pantaleon (Schutzpatron der Stadt) und des Heiligen Johannes des Täufers.
Über dem Portal, zwischen den beiden Sprossenfenstern, zeigt ein schönes Rosenfenster aus Marmor eine Rose mit sechzehn ineinander verschlungenen Blütenblättern, die von sechzehn kleinen Säulen getragen wird, Symbol des Paradieses.
Viele Touristen lieben es, die Details zu fotografieren, die die Fassade verschönern, und die tausend Schattierungen des Himmels einzufangen, die durch die durchbrochenen Fenster gefiltert werden.
Bewegt man sich an der Längsseite der Kathedrale entlang, kann man den 59,66 Meter hohen Glockenturm bewundern. Es wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert erbaut:
Die achteckige Laterne endete in einer Kegelform, über der eine Wetterfahne herausragt.