Auf der Piazza Duomo steht das wichtigste religiöse Gebäude der Stadt, der Dom St. Markus in Pordenone. Das Gebäude, das dem Schutzpatron von Pordenone gewidmet ist, wurde zwischen dem dreizehnten und fünfzehnten Jahrhundert erbaut. Sein romanisch-gotischer Stil wurde im Laufe der Zeit durch verschiedene Elemente beeinflusst, wie z.B. die neoklassische Fassade, die das Ergebnis eines unvollendeten Umbaus im neunzehnten Jahrhundert ist, und das Renaissance-Portal, ein Werk von Giovanni Antonio Pilacorte aus dem sechzehnten Jahrhundert. Der Glockenturm, der 1347 fertiggestellt wurde, ist 72 m hoch und besteht vollständig aus Backstein, mit eleganten Friesen, einem quadratischen Grundriss und einem Glockenturm, der größer als der Sockel ist. Das Innere des einschiffigen Markusdoms in Pordenone mit seinen Seitenkapellen bewahrt ein Meisterwerk der venezianischen Kunst, die "Pala della Misericordia" (Altarbild der Barmherzigkeit) von Giovanni Antonio De' Sacchis, bekannt als Pordenone. Die Seitenkapellen wurden im 16. Jahrhundert hinzugefügt. Besonders erwähnenswert sind die Ricchieri-Kapelle, die den Heiligen Petrus und Paulus gewidmet ist und mit Fresken aus dem 15. Jahrhundert mit Heiligenbildern, Engeln, Stadtansichten und Symbolen der Evangelisten geschmückt ist, die Nikolaus-Kapelle, deren Fresken die Geschichten des Heiligen und der Kirchenlehrer erzählen, und die Mantica-Kapelle mit einem Freskenzyklus aus dem Jahr 1554 von Giovanni Maria Zaffoni, bekannt als Calderari. Der Weihwasserbehälter und das Taufbecken sind Werke von Pilacorte.