Obwohl sie die drittgrößte Kirche in Sofia ist, wird die Kirche der Heiligen Paraskeva von Touristen und Einheimischen oft ignoriert. Sie befindet sich in einem ruhigen Teil des Zentrums. Sie ist definitiv eines der Juwelen Sofias. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1930. Sie ist von Wohngebäuden umgeben. Das macht es fast unmöglich, sie von weitem zu sehen oder zufällig über sie zu stolpern, wenn man nicht genau weiß, wohin man geht.
>Die St. Paraskeva-Kirche ist heute ein wichtiges Museum, in dem Kunstwerke aus anderen, zerstörten Kirchen aufbewahrt werden. Sie ist ein schönes Beispiel dafür, dass nicht alles, was weg ist, auch unwiederbringlich verloren sein muss.
Zum Beispiel werden zum ersten Mal Wandmalereien aus der 1958 zerstörten Kirche St. Georg “der Ältere” für die Öffentlichkeit ausgestellt. Die Kirche wurde 1704 im südöstlichen Teil der Altstadt von Nessebar erbaut.
>Die meisten der geborgenen Wandmalereien wurden in das Nationale Archäologische Institut in Sofia gebracht, und nur ein kleiner Teil blieb in Nessebar. Neben diesen erhaltenen Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert gibt es auch einige Wandmalereien aus der St. Clemens-Kirche. Die Sammlung wertvoller Kunstwerke in der Kirche St. Paraskeva zeugt von der Hingabe und dem Fleiß der örtlichen Bevölkerung und ihrer starken Verehrung des Christentums.