Die Pfarrkirche des Apostels Petrus, die sich im Zentrum des mittelalterlichen Stadtkerns von Minturno befindet, ist ein schwer zu datierendes Gebäude, das von Papst Leo III. (795-816) um das 9. Jahrhundert errichtet und im 12. Das Gebäude, das einst eine Kathedrale war, befindet sich im Zentrum des mittelalterlichen Dorfes. Die Fassade hat eine breite Treppe aus Steinblöcken und zeichnet sich durch einen Narthex mit ungleichen Spitzbögen aus. Im Prothyrum befindet sich der Glockenturm.
Der Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen. Charakteristisch ist die hölzerne Kassettendecke mit Mitteltafeln und Rosetten. Das päpstliche Wappen ist in der Mitte deutlich zu erkennen. Auf der rechten Seite befindet sich die Sakramentskapelle, ein barockes Werk. An der Rückwand befindet sich ein Gemälde des Letzten Abendmahls, ein Werk der Schule von Andrea da Salerno, auch bekannt als Sabatino.
Von besonderem künstlerischem Wert ist Pergamon, wo auf den beiden seitlichen Brüstungen Flachreliefs zu sehen sind, die die biblische Episode von Jona darstellen, der von der Pistris verschluckt und verworfen wird. Auf der rechten Seite der Kanzel ist das Wappen von Minturno aus dem Jahr 1618 zu sehen. Daneben befindet sich die Osterkerze (1264), die auf einem eleganten Leuchter steht, der ebenfalls mit einem geometrischen Mosaik aus dem 13. In der Apsis, die von Orgelpfeifen gestützt wird, befindet sich ein Fresko aus dem 13. Jahrhundert, das die "Virgo Lactans", die Muttergottes der Gnade, darstellt, die am 6. September 1850 zur Schutzherrin der Stadt ernannt wurde. Hinter dem Altar befinden sich einige Reste von Fresken aus der Zeit um 1400. Neben der Kirche befindet sich die Congrega, die dem Heiligen Philipp Neri gewidmet ist.