Die einen sagen, sie sei die schönste Bucht des Argentario, die anderen sind der Meinung, dass sich der beschwerliche Weg dorthin nicht lohnt. Cala del Gesso sollte man unbedingt in den frühen Morgenstunden oder außerhalb der Saison erleben. Der steile, knapp 1 km lange Weg schreckt die Badegäste nicht ab, und es ist nicht schwer zu verstehen, warum. Die kleine Bucht mit den glatten Kieselsteinen öffnet sich zu einem smaragdfarbenen Wasser, in dem eine Vielzahl von Fischen schwimmt. Cala del Gesso wird von einem spanischen Wachturm aus dem 15. Jahrhundert beherrscht, und im Meer gegenüber liegt eine kleine Insel, die früher Argentino hieß und heute Argentarola genannt wird. Hinter dem großen "Felsen" verbirgt sich eine Unterwasserhöhle, die "Grotta delle Pumadorine". Der Name stammt aus dem Dialekt und bezieht sich auf die zahlreichen Hummer, die ihn einst bevölkerten und die wie "Tomaten" aussahen. Der Strand von Cala del Gesso ist auch über das Meer zu erreichen, er ist völlig frei und hat keine Bars oder Erfrischungsmöglichkeiten.