Die Kunsthalle München ist eine Kultureinrichtung, die im Gegensatz zu Museen keine eigene Sammlung von Kunstwerken besitzt, sondern jedes Jahr drei bis vier Wechselausstellungen präsentiert. Hier werden Bildungsprogramme, Führungen, Vorträge, Konzerte und spezielle Angebote für Familien mit Kindern organisiert.
Mit jährlich rund 300.000 Besuchern gehört es zu den meistbesuchten Ausstellungshäusern in Deutschland. Das Spektrum reicht von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart. Grenzgebiete der Kunst, frühgeschichtliche und außereuropäische sowie interdisziplinäre Themen stehen den Besuchern offen.
Seit der Eröffnung der Halle im Jahr 1985 fanden hier über 100 Ausstellungen statt. Im Jahr 2001 zog die Institution in ein neues Gebäude um, das vom Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen und realisiert wurde. Die Kunsthalle München arbeitet eng mit verschiedenen regionalen und nationalen Kultureinrichtungen zusammen.