Der Leuchtturm von Tevennec im Sein-Kanal: Der Leuchtturm von Tevennec an der bretonischen Küste ist eine der unwirtlichsten Stellen der Welt.
In den stürmischen Gewässern der Meerenge Raz de Sein thront er prekär auf dem Gipfel eines Felsens und wird regelmäßig von 70 Fuß hohen Wellen und stürmischen Winden heimgesucht.
Dazu kommt eine düstere und grausame Vergangenheit, und man fragt sich, warum ein vernünftiger Mensch dort leben möchte. Vielleicht ist das der Grund, warum der Volksmund sagt, dass der Hauptbewohner über die Jahrhunderte Ankou war - der bretonische Name für den Tod selbst.
Jeder, der den Film Noir Shutter Island gesehen hat, wird mit dem Gefühl der Vorahnung vertraut sein, das Martin Scorsese aufbaut, wenn sich die Figuren dem abgelegenen Ort nähern, und Tevennec wirkt ähnlich isoliert und unheimlich.
Schon vor dem Bau des Leuchtturms im Jahr 1875 hatte die Insel, die hauptsächlich aus steilen, zerklüfteten Felsen besteht, eine dunkle Geschichte.