Das Museum Poldi Pezzoli ist ein Hausmuseum im Zentrum von Mailand, das am 25. April 1881 offiziell eröffnet wurde.
Es stellt Werke zahlreicher Künstler aus, darunter auch Werke von Künstlern: Perugino, Piero della Francesca, Sandro Botticelli, Antonio Pollaiolo, Giovanni Bellini, Michelangelo Buonarroti, Pinturicchio, Filippo Lippi, Andrea Mantegna, Jacopo Palma il Vecchio, Francesco Hayez, Giovanni Battista Tiepolo, Jusepe de Ribera, Canaletto, Lucas Cranach il Vecchio, Luca Giordano.
Der Palast, in dem das Museum untergebracht ist, stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Giuseppe Pezzoli - Vorfahre von Gian Giacomo Poldi Pezzoli - erworben.
Der Architekt Simone Cantoni (1736 -1818) hatte es im neoklassizistischen Stil mit einem großen englischen Innengarten voller Statuen und Springbrunnen umgestaltet. Zwischen 1850 und 1853 beauftragte Gian Giacomo Giuseppe Balzaretto (1801-1874) mit einem weiteren Umbau, gleichzeitig mit der Renovierung seiner Wohnung.
Es entstand als Privatsammlung von Gian Giacomo Poldi Pezzoli und seinen Vorgängern, insbesondere seiner Mutter: Rosa Trivulzio. Rosa, Tochter des Prinzen Gian Giacomo Trivulzio, stammte aus einer adligen Familie von Literaten, die in engem Kontakt mit den besten Köpfen des Mailänder Neoklassizismus und mit Dichtern wie Vincenzo Monti und Giuseppe Parini standen.
Gian Giacomo erbte Palast und Anwesen im Alter der Volljährigkeit und widmete sich der Erweiterung der Sammlung. Zunächst konzentrierte er sich auf den Ankauf von Waffen und Rüstungen (die damals als Sammlerstücke sehr gefragt waren). Über ein Jahr lang reiste er durch ganz Europa, kam mit anderen Sammlern in Kontakt und hatte zahlreiche Ausstellungen, darunter die ersten internationalen.
Gian Giacomo war stets empfänglich für die Beiträge von Künstlern und Denkern aus ganz Europa, die er häufig zu Gast hatte. Seine Interessen reichten von der Rüstung bis zur Malerei, von Stoffen und Tapisserien, von Glas bis Keramik, von Schmuck bis zur angewandten Kunst.