Maccheroncini di Campofilone: Nur wenige Kilometer vom Meer entfernt liegt Campofilone, eine Kleinstadt in der Gegend von Fermo mit nicht einmal 2000 Einwohnern. Die Stadt ist berühmt für ihre Maccheroncini, die im November 2013 als erste italienische Eierteigwarenart das IGP-Gütesiegel erhalten haben. Doch über die Auszeichnungen hinaus sind es die einheimischen Hausfrauen, die die Geschichte dieses Gerichts, das sich durch seine Delikatesse auszeichnet, geschrieben haben. Es handelt sich um eine Eiernudel, die so dünn und fein ist, dass sie höchstens eine Minute lang direkt in der Soße gekocht werden kann. Es ist eine extreme Delikatesse, die in der bäuerlichen Tradition, insbesondere während des Rituals des Dreschens, von einem Ragout aus Hühnerklein begleitet wurde. Die Nähe zur Küste hebt sie bei den Fischzubereitungen hervor (z.B. mit Melecche, kleinen geschälten Scampi, und Cazole, Kabeljaueiern); die schwarze Trüffel aus dem Hinterland macht sie noch eleganter und raffinierter.