Die mittelalterliche Loggia ist einer der architektonischen Schätze von Levanto. Bereits im 13. Jahrhundert erwähnt, wurde der Ort im 16. Jahrhundert wieder aufgebaut. Seit dem 20. Juli 2007 ist die Loggia von der UNESCO mit dem Titel "Denkmal für Kultur und Frieden" ausgezeichnet. Ursprünglich hatte die Loggia eine kommerzielle Funktion, die mit dem nahe gelegenen mittelalterlichen Hafenkanal zusammenhing, und wurde dann bis zum Ende des 18. Jahrhunderts als Stadtarchiv genutzt. Die Loggia, die einen kleinen Platz gleichen Namens überragt und sich etwa einen Meter über die Straße erhebt, ist eines der wenigen noch erhaltenen spätmittelalterlichen Gebäude dieser Art in Ligurien und zeichnet sich durch elegante Bögen mit Kapitellen im romanischen Stil aus. An der Hauptfassade, die der Piazza zugewandt ist, ruhen die fünf Segmentbögen des 17,5 Meter langen und zehn Meter breiten Bauwerks auf vier Säulen und zwei Endpfeilern mit Kapitellen im romanischen Stil in Serpentinenform. Die beiden Seitenwände zur Via Paraxo und zur Salita San Giacomo weisen dagegen eine rundbogige Öffnung aus Ziegelsteinen auf; die erste Wand hat noch drei kleine Fenster, die zweite das Gemälde einer orangefarbenen Rosette auf gelbem Grund.
Neben der Erhaltung eines Freskos mit der Darstellung der Verkündigung Marias, das auf das 15. Jahrhundert datiert wird und das Werk eines unbekannten ligurisch-lombardischen Malers ist, gibt es auch vier Grabsteine aus weißem Marmor und Schiefer sowie vier alte Wappen von Levanto und der Republik Genua.