Die Entstehung des monumentalen Friedhofs von Messina, auch Gran-Friedhof genannt, geht auf die Notwendigkeit zurück, die zahlreichen Opfer der Mitte des 19. Jahrhunderts ausgebrochenen Choleraepidemie zu bestatten. Das 1872 eröffnete und nach dem Erdbeben von 1908 (bei dem fast 100.000 Menschen ums Leben kamen) umgestaltete Gebäude ist ein Denkmal im Jugendstil mit breiten baumgesäumten Alleen, Gärten mit gepflegten Blumenbeeten und einem wertvollen Famedio mit Kolonnaden im dorischen Stil. Auf dem Friedhof von Messina, der als künstlerisches Meisterwerk auf Augenhöhe mit dem Pere Lachaise in Paris gilt, befinden sich die Gräber von Giuseppe und Silvestro La Farina, Politiker, die Messina im späten 19. Jahrhundert zu großem Ansehen verhalfen, und, neben vielen anderen, Giovanni Rappazzo, der Mann, der in den zwanziger Jahren patentierte` Tonkino, das così revolutionierte; die Welt....