Das Senckenberg Museum wurde in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts gegründet und ist das größte Naturkundemuseum Deutschlands. Die Einrichtung verfügt über eine in Europa einzigartige Ausstellung großer Dinosaurier. Die Perle der Sammlung ist das Originalfossil eines prähistorischen Reptils mit erhaltener, schuppiger Haut und das 18 Meter lange Skelett des Diplodocus.
Neben der reichhaltigen Dinosauriersammlung ziehen Exponate wie "Lucy" - ein fast vollständig rekonstruierter Australopithecus afarensis - oder das Zwergpferd Propaleotherium, das vor über 50 Millionen Jahren lebte, die Besucher an. Der Stolz des Museums ist die Sammlung seltener Fossilien, die in der Grube Messel ausgegraben wurden, die seit 1995 auf der Liste des UNESCO-Welterbes steht.
Die Betreuung der Einrichtung erfolgt durch den Verein Senckenberg Life Sciences. Der Verein wurde in der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts von Frankfurter Bürgern auf Initiative von Johann Wolfgang von Goethe gegründet. Sein Name geht auf den deutschen Naturforscher, Botaniker und Philanthropen Johann Christian Senckenberg zurück.