Mit einem Schwerpunkt auf der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts wurde die Neue Nationalgalerie im Südwesten Berlins von Mies van der Rohe entworfen und 1968 gebaut. Das Gebäude wurde als "Tempel aus Glas" beschrieben und besteht aus einer imposanten Stahl- und Glasbox am Kulturforum - einer Ansammlung von Kulturbauten in der Nähe des Potsdamer Platzes. Mies entwarf das klassisch inspirierte Gebäude so, dass im Inneren keine tragenden Säulen vorhanden sind und ein offener und luftiger Pavillon auf Straßenniveau entsteht. Die Galerien des Museums liegen unter der Erde, und das Schweizer Büro Herzog & de Meuron erhielt kürzlich den Zuschlag für die Erweiterung des Gebäudes. Nach den neuen Plänen soll das alte Museum mehr Kunst des 20. Jahrhunderts aufnehmen und über einen unterirdischen Tunnel mit einem neuen Gebäude verbunden werden.