Das Orchard House befindet sich in Massachusetts, im Merrimack Valley in Concord, etwa 40 km von Boston entfernt. Die Geschichte der Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy ist ein halbautobiografischer Bericht über das Leben von Louisa May, die wie ihre Protagonistin Jo die zweite von vier Schwestern war. Die Geschichte der Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy ist ein halbautobiografischer Bericht über das Leben von Louisa May, die wie ihre Protagonistin Jo die zweite von vier Schwestern war.
Nach dem Tod ihrer Mutter wurde das Haus verkauft und in ein Museum umgewandelt, in dem die Geschichte des Romans, der die Geschichte der amerikanischen Literatur veränderte, nacherlebt werden kann. Das im Stil des 19. Jahrhunderts eingerichtete Haus wurde restauriert und hat 80 % der Gegenstände der Familie bewahrt. Der wichtigste Ort im Haus war die Küche, genau wie im Film, der Schauplatz für viele Gespräche. Die Alcott-Frauen arbeiteten alle hier, um Lebensmittel zuzubereiten, zu konservieren und Wäsche zu waschen, und Mr. Alcott richtete hier einen für die damalige Zeit modernen Raum ein. Zu den Innovationen gehören ein Warmwasserboiler und eine Wäscheleine.
Die Alcotts waren Vegetarier und ernteten Obst und Gemüse aus dem Garten, der das Haus umgab. Hier befinden sich Familienporzellan und Elizabeths kleine Pfeifenorgel. An diesem Tisch diskutierten die Familie und ihre Gäste über das Frauenwahlrecht, Kinderarbeit und viele andere soziale Reformen. Die Alcott-Schwestern nutzten den Speisesaal auch als Bühne, auf der sie selbst geschriebene Stücke für Nachbarn und Freunde aufführten.
Dies war der formellste Raum, der hauptsächlich für Familienfeiern genutzt wurde. Hier befinden sich gewölbte Nischen, die von Herrn Alcott gebaut wurden, um Büsten seiner Lieblingsphilosophen Sokrates und Platon aufzustellen. Und ebenfalls in diesem Raum heiratete die älteste Tochter Anna am 23. Mai 1860, dem 30. Hochzeitstag von Herrn und Frau Alcott, John Bridge Pratt. Jahre später beschrieb Louisa diese Hochzeit in Little Women als die Hochzeit von "Meg March" und "John Brooke".