Der prächtige Palazzo di Sanssouci mit seinen grünen Gärten und terrassierten Weinbergen war die Sommerresidenz Friedrichs des Großen (Friedrich II. von Preußen). Heute sind der Palast und das Anwesen ein idealer Ort, um sich im Grünen zu entspannen, nur 30 Minuten vom Stadtverkehr entfernt. Der französische Name bedeutet "ohne Sorgen", eine Oase der Ruhe und des Friedens also für den preußischen König, dessen letzter Wunsch es war, hier begraben zu werden, was ihm erst nach der Wiedervereinigung des Landes gewährt wurde. Heute steht das Gelände unter dem Schutz der Unesco.
Der zwischen 1745 und 1747 erbaute Palast ist bekannt für seine Schätze, wie den Empfangssaal mit Stuck und Erkern, die vom Pantheon von Rom inspiriert sind; viele Gemälde von einem der Lieblingsmaler Friedrichs des Großen, Antoine Watteau; die Sala Voltaire mit geschnitzten Motiven von Vögeln, Blumen und Früchten, die dem französischen Philosophen gewidmet ist, der oft zu Gast im Palast war. Der große Panoramapark ist übersät mit Springbrunnen, falschen antiken Ruinen und klassischen Statuen. In Sanssouci lohnt sich auch ein Besuch des prächtigen Neuen Schlosses, das zur Feier des Endes des Siebenjährigen Krieges hinzugefügt wurde, des Wiederaufbaus einer holländischen Mühle, des Wintergartens, der heute eine Kunstgalerie beherbergt, des Drachenhauses und schließlich der Pagode, in deren Inneren sich eine Cafeteria für die Besucher des Parks befindet.