Catedral Primada Die imposante Kathedrale am östlichen Ende des Plaza de Bolivar ist die größte in Kolumbien und eine der größten in Südamerika. Ein neoklassizistisches Meisterwerk, das mit fast jedem in Spanien mithalten könnte. Sie ragt über den Rest des Platzes hinaus wie ein alter Herr, der seine Untertanen vermisst. La Catedral Primada wurde 1823 an der Stelle der ersten bescheidenen Kirche der Stadt errichtet, als Bogotá noch aus ein paar einfachen Häusern bestand. Auch die Einweihungsmesse der Stadt soll 1538 an dieser Stelle stattgefunden haben. Das Innere der Kirche ist unheimlich feierlich und überraschend kahl. Paul Theroux verallgemeinerte Bogotás Kircheninterieur als "elegant...mit einem Hauch von Voodoo" und im Falle der Kathedrale war er auf der richtigen Spur. Abgesehen von einigen Gemälden aus dem 17. und 18. Jahrhundert beherbergt sie eine der größten Orgeln Lateinamerikas und das Grab des Stadtgründers Jiménez de Quesada.