Das Schloss ist im Jugendstil gehalten (eine germanische Variante des französischen Art Nouveau oder des englischen Art Nouveau, die als Reaktion auf den grassierenden Biedermeierstil eingeführt wurde). Es wurde zwischen 1904 und 1905 von dem Wiener Architekten Emile Artman anstelle eines bescheidenen Palastes aus dem 18. Es handelt sich um den Regierungspalast, der früher Sitz der autrischen Leutnantschaft war und heute die Präfektur beherbergt. An der Hauptfassade wurden die Wappen Österreichs (Doppeladler) durch die Wappen der Familie Savoyen (Schild mit weißem Kreuz auf rotem Grund) ersetzt, während die Originale an den Seitenfassaden belassen wurden. Die Mosaike sind aus Muranoglas gefertigt. Die Mosaike an den Fassaden wurden in Innsbruck nach einem Entwurf des Wieners Giuseppe Straka hergestellt und zeigen ornamentale und figürliche Motive. Auf zwei Ebenen wiederholen sich allegorische männliche und weibliche Köpfe für praktische und intellektuelle Tätigkeiten; Im Jahr 1764 wurde auf Geheiß der Kaiserin Maria Theresia von Österreich der Palast des Kapitänleutnants auf dem Kellerbecken des Mandracchio errichtet. Der heutige Regierungspalast, der 1899 abgerissen wurde, steht an der gleichen Stelle und wurde zwischen 1901 und 1905 nach einem Entwurf des Wiener Architekten Emil Artmann errichtet. Wie viele der in Meeresnähe errichteten Gebäude in Triest ruht er auf einer 160 cm dicken Plattform, die von 3000 Betonpfählen gestützt wird, um der Instabilität des Untergrunds entgegenzuwirken.
Das Gebäude mit viereckigem Grundriss und zentralem Innenhof weist eine horizontale Gliederung der Fassaden auf, die aus einem Sockel aus weißem Quaderstein bis zur Höhe des ersten Stocks, einem oberen Band mit Mosaikverzierung und der Steinbalustrade der Dachterrasse besteht. An der Hauptfassade befindet sich eine Loggia mit zwei übereinander liegenden Ebenen, die in drei gewölbte Joche unterteilt ist und unten von Säulen und Pilastern, die das Quadermotiv der ersten Ebene des Gebäudes wiederholen, und oben von schlichten Säulen mit ionischen Kapitellen getragen wird. An der Balustrade der Terrasse über der Loggia befinden sich Gruppen von Putten mit allegorischer Bedeutung. Stilistisch ist das Gebäude zum Teil von der Renaissance-Architektur und zum Teil von der Wiener Sezession inspiriert.
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