Das Museum Goethehaus befindet sich dort, wo Johann Wolfgang von Goethe sich von 1786 bis 1788 während seines Italienaufenthaltes bei seinem Freund Johann Heinrich Wilhelm Tischbein niederließ. Im Inneren, das sich durch die Räume des Hauses schlängelt, befindet sich eine Dauerausstellung, die anhand von Schriften, Zeichnungen und Dokumenten die Geschichte der Reise des Dichters in Italien und seines Aufenthalts in Rom erzählen will.
Im ersten Raum befindet sich eine Reihe von Dokumenten, die einen Überblick über Goethes Leben und seine politischen Termine vor seiner Abreise geben.
Im zweiten Raum wird die eigentliche Reise mit den Emotionen und Eindrücken aus den Skizzen und Zeichnungen, die in itinere entstanden sind, und aus den Briefen aus seinem Tagebuch an seine geliebte Frau, Charlotte von Stein, beschrieben.
Der dritte Raum zeigt anhand von Tischbeins Zeichnungen konkret das Stadtviertel von Rom, in dem Goethe lebte, und gibt Auskunft über das tägliche Leben des Dichters.
Im vierten Raum befinden sich Schriften und Zeichnungen, die von Goethes Interesse an Farben und deren Verwendung zeugen, ein Interesse, das zu Studien und einer wirklichen Farbenlehre führte, wie sie im fünften Raum spezifiziert und dokumentiert ist. Im sechsten Raum wird die Beziehung des Dichters zur Architektur und klassischen Kunst anhand einer Reihe von Ansichten dargestellt. Der siebte Raum schließlich ist das Atelier von Goethe und seinen Künstlerfreunden, in dem auch die literarischen Werke des Dichters in Italien gesammelt werden.