Der Sankt-Mang-Brunnen (Georg Wrba, deutscher Bildhauer) ist mit einem Baldachin überdacht und mit einer Reihe von Skulpturen geschmückt. In der Mitte, unter dem Baldachin, steht der Heilige Magnus von Füssen; Abweichend von der traditionellen Darstellung des Heiligen zeigt Wrba ihn als jungen Mann in einem kurzen Gewand, als "christlichen Siegfried". In der einen Hand hält er ein Kruzifix, die andere ist zum Segen erhoben. Die Statue steht auf einer kleinen Säule mit Wasserhähnen, die in einem runden Brunnenbecken mit der Inschrift am Rand platziert ist: anno domini 1905 errichtet unter der regierung des prinz-regenten luitpold Dieses kleine Becken wird von zehn(?) Nymphen getragen
Um das große Brunnenbecken herum, an den Säulen des Baldachins, befinden sich Bronzeskulpturen von Tieren mit Reitern, Jungen mit Tierbeinen und -füßen, die die vier Elemente symbolisieren. Unter jedem der Tierköpfe sind Maskarons in den Stein gemeißelt. Aus den Mündern dieser Masken fließt ein Wasserstrahl in ein kleines Becken.
Feuer: Einhorn, geritten von einem Jungen mit Hufen ("Faun"), der sich die Knie hält. Wasser: Hirsch, geritten von einem Jungen mit Flossen ("junger Meermann"), der eine Muschel bläst. Luft: Hirschkuh / Hind, geritten von einem Jungen mit Vogelklauen, der einen Vogel in der Hand hält. Erde / Earth: Steinbock / Alpensteinbock, geritten von einem Jungen mit Menschenfüßen, der einen Bogen (?) in den Händen hält.
Auf der Spitze des Baldachins: Ein Putto, der das Wappen von Bayern hält.
Auf den vier Säulen befinden sich Wasserspeier, die verschiedene Tiere darstellen. (Google Books, Wikipedia und Geheime Welt)